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September 17, 2021

–Silvesternacht in Bremen–

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Bremen (ots)

 

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Ort: 	Bremen
Zeit: 	31.12.20 - 01.01.21

Hinter der Polizei Bremen liegt eine arbeitsreiche Silvesternacht. Die Einsatzkräfte ahndeten diverse Verstöße gegen die Coronaverordnung und das Feuerwerksverbot. Dazu kamen Delikte wie Straßenraube, Schlägereien, Sachbeschädigungen und Ruhestörungen.

Die Streifenwagen rückten im Zeitraum von 18 Uhr bis 6 Uhr am Neujahrsmorgen zu über 300 Einsätzen aus, das sind etwas mehr als in den vergangenen Jahren. Im gesamten Stadtgebiet konnte man in der Nacht Feuerwerk hören, die Polizei beschlagnahmte knapp 250 Böller und Raketen und fertigte entsprechende Anzeigen. Gegen Mitternacht versammelten sich viele Menschen auf den Weserbrücken und in den Wallanlagen. Die Einsatzkräfte schritten konsequent ein, führten Lautsprecherdurchsagen durch und ahndeten überwiegend Verstöße wegen des Nichteinhaltens der Maskenpflicht. Vermehrt wurden in der Nacht auch Personen mit Schusswaffen gemeldet. Die Polizisten beschlagnahmten mehr als ein Dutzend „echte“ sowie Schreckschusswaffen. Diese Einsätze sind besonders brisant, denn auf Distanz oder bei Dunkelheit kann nicht immer sofort eine unechte Waffe erkannt werden. Die Polizisten müssen immer so handeln, als sei die Waffe echt.

In Woltmershausen wurde ein Baby von einer Rakete leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. In Osterholz warfen Personen nach einem Mülltonnenbrand Feuerwerkskörper in Richtung Einsatzkräfte der Feuerwehr. Die Kripo ermittelt in beiden Fällen. In Blumenthal schoss um 20.30 Uhr ein 16-Jähriger in der Straße Kreinsloger mit einer Schreckschusswaffe auf ein fahrendes Auto. Die Autofahrerin erschrak dermaßen, dass sie ihr Fahrzeug dabei auf die Gegenfahrbahn lenkte, anschließend aber unter Kontrolle bekam ohne, dass es zu einer Kollision kam. Die Einsatzkräfte konnten den Verdächtigen noch in Tatortnähe stellen. In der Straße Am Tiefbrunnen in Vegesack brannten gegen 1.30 Uhr zwei Autos, es entstand ein Sachschaden von mehr als 40.000 Euro. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

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