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Sebastian Dannenberg gestaltete den Eingangsbereich der Helenenstraße mit dem Kunstwerk „BETWEEN“

Foto : Kulturressort

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Staatsrätin Carmen Emigholz und Ortsamtsleiterin Hellena Harttung übergeben Werk der Öffentlichkeit

Foto : Kulturressort

Die Gestaltung des Künstlers Sebastian Dannenberg interpretiert seit gestern (Montag, 19. Juli 2021) den öffentlichen Eingangsbereich der Helenenstraße im Bremer Steintor. Staatsrätin Carmen Emigholz übergab sein Werk zusammen mit Ortsamtsleiterin Hellena Harttung und weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Jury offiziell der Öffentlichkeit. Carmen Emigholz: „Das Werk von Sebastian Dannenberg ist ein hervorragendes Beispiel, dass sich Kunst allen Orten einer Stadt und ihres öffentlichen Lebens annehmen sollte.“ Das auch, so die Kulturstaatsrätin, weil sie mit ihrer künstlerischen Ethik das Potential dafür bietet. So verbände die Installation von Dannenberg künftig den Transitbereich zweier Milieus, die sonst deutlich voneinander getrennt seien.

Der Eingangsbereich der Helenenstraße mit Blickrichtung Steintor, der von dem Künstler Sebastian Dannenberg (3.v.re.) neu interpretiert wurde. Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz (4.v.re.) und Ortsamtsleiterin Hellena Harttung (3. v. l.) nach der offiziellen Übergabe, zusammen mit den weiteren Beteiligten des Wettbewerbs Ingmar Lähnemann (1.v.re.) von der Städtischen Galerie Bremen und Steffen Eilers (5.v.li.), Beiratsmitglied Mitte/Östliche Vorstadt. Ebenfalls dabei Bettina Marten-Jähnke (1.v.li.) und Herr Aktas (2.v.re.), die Hausbesitzer der beiden bearbeiteten Wände, sowie Sagitta Paul (4.v.li.) als Vertreterin vom Verein Nitribitt und Sven Schleider (2.v.li.) vom Malerfachbetrieb Schleider. Foto: Kulturressort

Der Künstler Sebastian Dannenberg entwickelte eine abstrakte Wandarbeit, die den Raum zwischen Steintor und Helenenstraße vielschichtig interpretiert. Mit großen schwarzen Lettern auf weißem Grund schafft er ein eindrucksvolles Kunstwerk auf beiden Hauswänden, die den Eingang zur Helenenstraße bilden. Auf der rechten Wand von der Helenenstraße in Vor dem Steintor aus gesehen ist in überdimensionalen Lettern das Wort „BETWEEN“ zu lesen, auf der linken Wand wiederholt sich das „BETWEEN IN“ spiegelverkehrt, sodass die Schrift eine Assoziation an Zeitungsschlagzeilen oder Billboards erzeugt. Zusätzlich überarbeitete der Künstler einen bestehenden Raumkörper (einen Teil des Urinals) mit signalroter Farbe, und schafft so einen weiteren starken visuellen Anker.

Sebastian Dannenberg hatte den 1. Preis eines künstlerischen Wettbewerbes gewonnen, den der Senator für Kultur 2020 im Rahmen der vom Bremer Senat im Herbst 2017 beschlossenen Handlungsmaßnahmen für eine saubere und sichere Stadt ausgeschrieben hatte. Bewerben konnten sich alle bildenden Künstlerinnen und Künstler aus Bremen und der näheren Umgebung, die Entwürfe vorlegten, die dem urbanen Übergangsbereich und seinem optischen Erscheinungsbild durch eine künstlerische Neuinterpretation zu einem unverwechselbaren Äußeren verhelfen sollten. Die Jury beurteilte den Entwurf als ein „direkt verständliches wie mehrdeutiges Kunstwerk“ und einen „robusten Entwurf für die vielschichtige urbane Situation zwischen Steintor und Helenenstraße.“

Weitere Informationen auf der Homepage der Städtischen Galerie Bremen: www.staedtischegalerie-bremen.de/kunst-im-oeffentlichen-raum/wettbewerbe/aktuelles/

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