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September 19, 2021

NSR Stadtmagazin

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Modellprojekt: Mobiles Impfen in Gröpelingen

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Ab Montag, den 10. Mai 2021, erhalten 2.000 Impfberechtigte in Gröpelingen die Möglichkeit einer Impfung. Dafür werden von der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz beauftragte mobile Impfteams des Deutschen Roten Kreuzes im Lichthaus Gröpelingen ein temporäres Impfzentrum einrichten. Insgesamt wurden 2.000 Termincodes an Kindertagesstätten in Gröpelingen vergeben. Für jedes Kind zwei – sodass Eltern oder andere erwachsene Familienmitglieder ein Impfangebot wahrnehmen können. Damit es zu nicht zu Warteschlangen kommt, sind die Impfcodes mit einem bestimmten Zeitfenster vermerkt, sodass alle Impfungen verteilt von Montag bis Freitag stattfinden können.

Seit Herbst 2020 veröffentlicht die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz alle zwei Wochen die Corona-Fallzahlen nach Stadtteilen. Dazu Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard: „Wie in der zweiten Welle zeigt sich auch während der dritten Welle, dass in den ärmeren Stadtteilen, wo viele Personen in beengten Wohnverhältnissen leben, viele kein Homeoffice machen können und zu Stoßzeiten mit dem Bus zum Arbeitsplatz fahren müssen, die Infektionsrate höher ist als in anderen Stadtteilen. Das zeigt: Wer arm und strukturell benachteiligt ist, kann sich weniger vor dem Coronavirus schützen.“

Mit dem Modellprojekt der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz werden Personen zu einer Impfung eingeladen, die der Priorisierungsgruppe 3 zugeordnet sind. In dieser sind unter anderem Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, priorisiert.

Die Impfungen stellen eine zentrale Maßnahme zur Bekämpfung der Corona-Pandemie dar. Deshalb startet die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz am kommenden Montag erstmalig mit dem Modellprojekt der mobilen Impfungen in Gröpelingen. Gemeinsam mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren im Stadtteil wurden bereits Informationen verteilt. Dazu gehören auch die Gesundheitsfachkräfte, die seit Anfang März in den einzelnen Stadtteilen unterwegs sind. „Wenn das Impfangebot in Gröpelingen gut angenommen wird und die Durchführung des Modellprojekts gut gelingt, können – sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht – gezielte Impfungen mit Hilfe von mobilen Teams auch in anderen Stadtteilen folgen. Es ist unser klares Ziel jetzt in Stadtteilen mit hohen Infektionszahlen und strukturellen Nachteilen Impfangebote zu schaffen“, sagt Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard.

Da für den vollständigen Schutz bei einer Impfung mit dem Impfstoff von Moderna zwei Impfungen nötig sind, werden die Zweitimpfungen voraussichtlich im Impfzentrum in Bremen-Mitte stattfinden.

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