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Es schien, als hätten sich die aufgestauten Emotionen aus drei Jahren ohne Nordderby in diesen 90 Minuten entladen: Das Duell zwischen Werder Bremen und dem HSV war mit Aufregern und diskutablen Situationen gespickt.

Der Hamburger SV hat das erste Nordderby seit drei Jahren für sich entschieden. In einer hitzigen Partie setzten sich die Rothosen mit 2:0 gegen Gastgeber Werder Bremen durch. Die Tore erzielten Robert Glatzel (2. Minute) und Moritz Heyer (45.+1). 

Die Partie im mit 21.050 Zuschauern gefüllten Bremer Weserstadion war gespickt mit emotionalen Situationen. Erster Unmut machte sich bei den Werder-Fans in der 31. Minute breit. Da sah ihr Kapitän Christian Groß wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Die Bremer ließen trotz des Bärendienstes ihrres Spielführers den Kopf jedoch nicht hängen, sondern erhöhten ihren Druck auf das Hamburger Tor. So zog Torjäger Marvin Ducksch in der 36. Minute mit viel Tempo in den Strafraum hinein und kam nach einem Zweikampf mit HSV-Kapitän Sebastian Schonlau zu Fall. Schiedsrichter Sascha Stegemann ließ weiterspielen und zog auch nicht den Videoassistenten zu Rat – eine klare Fehlentscheidung. Schonlau stieß Ducksch oben und rammte ihm unten sein Knie gegen das des Werder-Stürmers.

Schiedsrichter Stegemann pfeift vermeintlichen Werder-Treffer zurück

Auch von dieser Szene ließ sich Werder nicht aus dem Konzept bringen, war wider aller Vorzeichen die spielbestimmende Mannschaft – und belohnte sich in der 42. Minute. Ducksch zirkelte einen Freistoß sehenswert in den linken Torwinkel. Doch Schiri Stegemann pfiff den ausgelassenen Jubel der Bremer zurück. Neuzugang Mitchell Weiser hatte den Mindestabstand zur Hamburger Freistoßmauer nicht eingehalten. Stegemann annullierte Duckschs Treffer regelkonform. Im Gegenzug kam es knüppeldick für die Gastgeber: Moritz Heyer erhöhte nach Vorlage von Bakery Jatta zum 2:0 der Hamburger (45.).

Die zweite Halbzeit war keineswegs weniger hitzig als die ersten 45 Minuten. In der 52. Minute sah nach Werder-Kapitän Groß auch HSV-Spielführer Schonlau nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte. Werder wollte das Momentum nutzen und lief unentwegt gegen die HSV-Abwehr an. Die großen Torchancen hatten jedoch die Gäste aus Hamburg- So vergaben Sonny Kittel (61.) und Jatta (62.) gute Gelegenheiten auf das 3:0.

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Von Charly

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