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Januar 18, 2022

NSR Stadtmagazin

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ENDGÜLTIGES AUS FÜR WERK IN WILKAU-HASSLA Keiner will Haribo kaufen

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Zwickau – Aus die Maus! Auch Katjes hat nicht angebissen… Am Montag gab Gummibärchen-Hersteller Haribo bekannt, dass die Verkaufsverhandlungen für das Ende letzten Jahres geschlossene Werk in Wilkau-Haßlau abgebrochen wurden!

„Nachdem kein Kaufangebot für das Areal abgegeben wurde, halten wir es für richtig, die Fläche im Sinne der Bürger zu nutzen“, so Hans Guido Riegel, Geschäftsführender Gesellschafter der Haribo-Gruppe.

Dabei hatte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (47, SPD) vor vier Wochen noch Hoffnung auf eine Rettung des Werkes gemacht. Er habe „viele gute und intensive Gespräche“ mit der Katjes-Geschäftsführung geführt, die eine Übernahme des Betriebes prüften. Doch dazu kommt es nicht!

Doch dazu kommt es nicht! Ein Haribo-Sprecher erklärte gegenüber BILD: „Wir haben mit einer Handvoll Interessenten Übernahme-Verhandlungen geführt, die alle nicht zum Erfolg führten. Alle haben zurück gespiegelt, dass die bauliche Substanz in mitten der Stadt für eine industrielle Nutzung schwierig sei, Erweiterungen nur begrenzt möglich und auch Investitionen nötig wären.“

„Sachsen hat eine kooperative, lösungsorientierte Haltung von Haribo erwartet“, erklärte das Ministerium am Montag. „Dass die Gespräche nun offenbar abgebrochen worden sind, bedauert Minister Dulig sehr. Hier wurde eine Chance vertan; das Ergebnis der Verhandlungen ist enttäuschend.“

Die 119 Angestellten des Werkes hatten Ende letzten Jahres vehement gegen die Schließung protestiert. Knapp 80 hätten neue Jobs gefunden bzw. seien in Rente gegangen. „Wir sind optimistisch, dass wir den Rest auch noch gut vermitteln werden“, so ein Firmensprecher.

Nun soll das Betriebsgelände vorerst im Haribo-Besitz bleiben und „für die Bürger entwickelt werden.“ Das könne Wohnen, Sport oder auch Kultur sein. Man wolle „kurzfristig das Gespräch mit der zuständigen Stadtverwaltung suchen, um das Gelände anderweitig zu entwickeln“, erklärt der Sprecher weiter. Haribo betont: „Ökonomische Interessen unsererseits stehen dabei ausdrücklich nicht im Vordergrund.“

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