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Cuxhaven (ots)

 

Cuxhaven/Lüdingworth. Am Sonntagmorgen (26.06.2022) kam es gegen 04:45 Uhr vor der Diskothek „Janssens Tanzpalast“ zu einem größeren Polizeieinsatz.

Am Samstagmorgen mussten starke Polizeikräfte eine Widerstandssituation vor der Diskothek „Janssens Tanzpalast“ bewältigen. Eine weibliche Jugendliche musste zunächst dringend medizinisch behandelt werden. Die junge Frau war erheblich alkoholisiert und wies zahlreiche selbstbeigebrachte Schnittverletzungen auf, die einer medizinischen Versorgung bedurften. Eine Vielzahl von Schaulustigen gafften während dieser medizinischen Versorgung und kommentierten das Geschehen. Aus dieser Personengruppe heraus versuchten dann zwei zunächst unbeteiligte, männliche Personen (beide 20 Jahre alt) sich in den Ablauf des polizeilichen Einsatzes einzumischen. Sie erhielten zunächst einen Platzverweis, dem sie aber nicht oder nur unzureichend nachkamen. Denn wenig später griffen diese beiden Personen die eingesetzten Beamten durch Tritte und Schläge unvermittelt an. Sie versuchten, sich gewaltsam Zutritt zum Rettungswagen zu verschaffen. Zwischenzeitlich versuchte auch die verletzte Jugendliche sich der notwendigen medizinischen Versorgung zu entziehen. Die beiden männlichen Personen und auch die weibliche Jugendliche leisteten in Folge erheblichen Widerstand und versuchten fortwährend die eingesetzten Beamten zu attackieren und den Fortgang der Versorgung zu verhindern. Durch umstehende Schaulustige wurden sie immer wieder ermutigt und aufgestachelt. Schließlich wurden die betroffenen Personen unter Anwendung von Zwang in Gewahrsam genommen, die weibliche Jugendliche einem örtlichen Krankenhaus zugeführt und dort medizinisch weiter betreut. Durch eintreffende Unterstützungskräfte umliegender Polizeidienststellen wurden eine Vielzahl von Platzverweisen gegen die umstehenden Personengruppe ausgesprochen.

Durch die massiven Störungsversuche der beiden männlichen Personen wurden zwei Polizeibeamte verletzt, ein 25-jähriger Polizeikommissar ist zunächst nicht mehr dienstfähig.

In der jüngeren Vergangenheit gab es bereits mehrere, ähnliche Vorfälle. „Ich bin entsetzt über das Verhalten der beteiligten Personen, aber auch über das Verhalten der umstehenden Schaulustigen, die massiv Stimmung gegen die eingesetzten Beamtinnen und Beamten machten. Es ist erschreckend zu sehen, mit welcher Gewalt den Kolleginnen und Kollegen begegnet wird, die einer jungen Frau vor Ort helfen wollten“ so Inspektionsleiter Arne Schmidt.

Gegen die beteiligten Personen wurden diverse Strafverfahren, darunter Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, eingeleitet.

 

Andre

Von Andre

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