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Bremerhaven (ots)

 

Nach dem Gewaltverbrechen am Lloyd-Gymnasium in Bremerhaven-Mitte am gestrigen Donnerstag, 19. Mai, laufen die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft unvermindert weiter.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein 21-jähriger Mann am Donnerstagvormittag gegen 9 Uhr das Gymnasium an der Grazer Straße betreten und im Gebäude mit einer Schusswaffe eine Beschäftigte der Schule schwer verletzt. Anschließend verließ er das Gebäude und wurde wenige Minuten später von Polizeikräften festgenommen. Das Amtsgericht Bremerhaven verkündete noch am Donnerstagabend auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den dringend tatverdächtigen 21-Jährigen. (Siehe dazu die Pressemitteilungen der Ortspolizeibehörde Bremerhaven vom 19. Mai)

Die schwer verletzte Frau wurde in einem Bremerhavener Krankenhaus behandelt. Es bestand akute Lebensgefahr. Am Freitagnachmittag galt ihr Gesundheitszustand weiterhin als kritisch. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte blieben nach bisherigen Erkenntnissen körperlich unverletzt. Sie wurden im Nachgang von Fachleuten betreut. Die Polizei hat am heutigen Freitag im Stadtgebiet große Präsenz gezeigt. Einsatzkräfte aus Bremerhaven und Bremen sowie die Kontaktpolizisten in ihren jeweiligen Bezirken waren im Umfeld der Schulen unterwegs und stellten sich als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Polizei Bremerhaven dankt Unterstützungskräften anderer Polizeien, der Feuerwehr Bremerhaven, dem Schulamt sowie allen eingesetzten Hilfsorganisationen, Seelsorgern und Kriseninterventionsteams für die gute Kooperation sowie die schnelle und umsichtige Einsatzbewältigung. Zudem geht ein Dank an die Bremerhavenerinnen und Bremerhavener für ihr rücksichtsvolles Verhalten in dieser außergewöhnlichen Situation.

Weiterhin bitten die Ermittler Zeugen darum, Bild-, Ton-, und Videodateien, die zur Aufklärung der Tat beitragen können, über das spezielle Hinweisportal der Polizei hochzuladen. Die Adresse lautet: https://hb.hinweisportal.de

 

Andre

Von Andre

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