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Rainer Geue ist freischaffender Fotograf. Hier bei den Aufnahmen für das Portrait mit Bärbel Kock, Foto: Rainer Geue Fotografie

Rainer Geue ist freischaffender Fotograf. Hier bei den Aufnahmen für das Portrait mit Bärbel Kock, Foto: Rainer Geue Fotografie

 

Wie geht es den Künstlerinnen und Künstlern in Bremen? Was machen sie in der Zeit der Pandemie? Was machen sie anders als vorher. Diesen Fragen möchte sich der Fotograf Rainer Geue in seinem Projekt „Fotografische Portraits von Bremer Künstler:innen“ annähern.

Wie geht es den Künstlerinnen und Künstlern in Bremen? Was machen sie in der Zeit der Pandemie? Was machen sie anders als vorher. Diesen Fragen möchte sich der Fotograf Rainer Geue in seinem Projekt „Fotografische Portraits von Bremer Künstler:innen“ annähern.

Neben den Auswirkungen der Pandemie, von denen Bildende Künstlerinnen und Künstler natürlich besonders betroffen sind, ist ein Kernziel des Projektes, die lokale Kunstszene den Menschen näherzubringen. „Oft sind Künstlerinnen und Künstler in der eigenen Stadt oder im eigenen Umfeld weniger bekannt, sie haben Galeristen oder machen Ausstellungen in anderen Städten und sie leben teilweise sehr zurückgezogen. Durch diese Portraits bietet sich die Möglichkeit eines Erkundens und Kennenlernens der lokalen Kunstszene“, beschreibt Geue seine Intention für das Projekt.

Der 1959 in Nieheim geborene Rainer Geue hat mehr als zehn Jahre seines beruflichen Werdegangs für Tageszeitungen vor allem in Bielefeld fotografiert, was seinen Stil entscheidend geprägt hat. 1999 zog er nach Bremen und setzte erstmal andere Schwerpunkte als Marketingassistent bei nordCom (später EWE TEL). Seit 2010 ist er jetzt selbstständig als Fotograf tätig. Momentan arbeitet Geue für Unternehmen und im journalistischen Bereich, mit dem Schwerpunkt Peoplefotografie aber auch dem immer wichtiger werdenden Medium Video als Mittel der Unternehmenspräsentation im Internet. Ein besonderes Anliegen sind ihm die freien Arbeiten, besondere Aufmerksamkeit erfuhr seine Porträtserie von alten jüdischen Menschen, die spät aus Russland übergesiedelt sind. Diese großformatigen Porträts waren unter anderem in der Bürgerschaft in Bremen und auch in der Bremischen Landesvertretung in Berlin ausgestellt und im Januar dieses Jahres auch in der Unteren Halle des Bremer Rathauses zu sehen.

Neben den Auswirkungen der Pandemie, von denen Bildende Künstlerinnen und Künstler natürlich besonders betroffen sind, ist ein Kernziel des Projektes, die lokale Kunstszene den Menschen näherzubringen. „Oft sind Künstlerinnen und Künstler in der eigenen Stadt oder im eigenen Umfeld weniger bekannt, sie haben Galeristen oder machen Ausstellungen in anderen Städten und sie leben teilweise sehr zurückgezogen. Durch diese Portraits bietet sich die Möglichkeit eines Erkundens und Kennenlernens der lokalen Kunstszene“, beschreibt Geue seine Intention für das Projekt.

 

Der 1959 in Nieheim geborene Rainer Geue hat mehr als zehn Jahre seines beruflichen Werdegangs für Tageszeitungen vor allem in Bielefeld fotografiert, was seinen Stil entscheidend geprägt hat. 1999 zog er nach Bremen und setzte erstmal andere Schwerpunkte als Marketingassistent bei nordCom (später EWE TEL). Seit 2010 ist er jetzt selbstständig als Fotograf tätig. Momentan arbeitet Geue für Unternehmen und im journalistischen Bereich, mit dem Schwerpunkt Peoplefotografie aber auch dem immer wichtiger werdenden Medium Video als Mittel der Unternehmenspräsentation im Internet. Ein besonderes Anliegen sind ihm die freien Arbeiten, besondere Aufmerksamkeit erfuhr seine Porträtserie von alten jüdischen Menschen, die spät aus Russland übergesiedelt sind. Diese großformatigen Porträts waren unter anderem in der Bürgerschaft in Bremen und auch in der Bremischen Landesvertretung in Berlin ausgestellt und im Januar dieses Jahres auch in der Unteren Halle des Bremer Rathauses zu sehen

 

 

Rainer Geue und Tilman Rothermel auf der Suche nach der besten Inszenierung für das Portrait, Foto: Rainer Geue Fotografie

Es sind mittlerweile bereits 20 Portraits von Künstlerinnen und Künstlern entstanden, die in Bremen wohnen oder arbeiten, und es werden sicherlich noch bis insgesamt 30 fotografiert. Der Ausgangspunkt war die Liste auf der Webseite des Verbandes BBK. Von hier aus entwickelte sich ein Schneeballsystem, wo jeder der zuerst fotografierten Künstler weitere Namen genannt hat. Darunter befinden sich Künstler wie Tilman Rothermel, der für seine schwarz-weiß Arbeiten mithilfe eines japanischen Pinsels bekannt ist, die Malerin Bärbel Kock, die ein Atelier und Wohnung in St. Magnus besitzt, oder auch der Fotograf Martin Koroscha, der bereits im Rahmen dieser Artikelreihe vorgestellt wurde. Die Portraitserie soll dabei sowohl das klassische Gesicht der Künstlerinnen und Künstler aber auch den Menschen bei der Arbeit zeigen.

 

Die fertigen Portraitfotos von Tilman Rothermel, Foto: Kultur / Rainer Geue Fotografie
Die fertigen Portraitfotos von Tilman Rothermel, Foto: Kultur / Rainer Geue Fotografie

„Es sollte klar werden, welche Art von Kunst machen sie, womit beschäftigen sie sich, was treibt sie an, was machen sie in dieser Corona-dominierten Zeit,“ so Geue. Die fast ausnahmslos in den Ateliers der Künstler entstandenen Bilder wurde dabei nicht journalistisch-begleitend, sondern mit dem Blick in die Kamera inszeniert und sind jeweils „absolut individuell“ in ihrer kompletten Auffassung.

In welcher Form das Projekt am Ende der Öffentlichkeit präsentiert wird, ob als Ausstellung, Booklet oder in einer anderen Form, ist bis jetzt noch offen. Zum Herbst möchte sich Geue aber nach eigenen Angaben intensiv um eine Ausstellung kümmern.

 

 

 

Hintergrund: Stipendienförderung des Senators für Kultur

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise hatte der Senator für Kultur im November 2020 zur Unterstützung von freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern im Land Bremen erstmals ein Stipendienprogramm ins Leben gerufen. Diese Pressemitteilung ist Teil einer Serie, in der wir über die Projekte der Künstler informieren, die über das Stipendienprogramm finanziert werden. Eine Auflistung und Verlinkung aller Artikel dieser Serie ist auf der Aktuelles-Seite des Senators für Kultur zu finden (rechts in der Infobox).
www.kultur.bremen.de/aktuelles-1464

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Andre

Von Andre

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