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Sie waren in den Impf- und Testzentren im Einsatz, haben die Gesundheitsämter unterstützt und waren in den Alten- und Pflegeheimen aktiv – rund zwei Jahre lang haben die Einsatzkräfte der Bundeswehr sowie verschiedener Hilfsorganisationen im Land Bremen dabei geholfen, die Corona-Pandemie zu bewältigen. Als Dank für die tatkräftige Unterstützung haben am heutigen Montag (30. Mai 2022) Bürgermeister Andreas Bovenschulte sowie Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard rund 200 Vertreterinnen und Vertreter der Bundeswehr und der Hilfsorganisationen ins Rathaus eingeladen. Als Gäste vor Ort waren unter anderem auch dabei Oberst Hans Peter Dorfmüller, Standortkommandeur der Freien Hansestadt Bremen, sowie Oberst Dirk Waldau, Standortkommandeur Niedersachsen. In ihren Reden würdigten Bovenschulte und Bernhard das Engagement der Helferinnen und Helfern.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte würdigt den Corona-Einsatz der Bundeswehr und Hilfsorganisationen im Land Bremen. Foto: Senatspressestelle

Bürgermeister Bovenschulte: „Es ist mir ein besonderes Anliegen, mich bei den Einsatzkräften der Bundeswehr und der Hilfsorganisationen für ihre Unterstützung in dieser schwierigen Lage zu bedanken. Die großartige und reibungslose Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr, Hilfsorganisationen und Behörden hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Bremen bislang gut durch die Pandemie gekommen ist. Dafür haben wir als Bundesland große Anerkennung erhalten – deutschlandweit. Fest steht aber auch: Die Herausforderungen werden nicht weniger. Die Pandemie ist noch nicht vorbei und auch die Situation in der Ukraine stellt uns vor weitere Anforderungen. Es ist daher umso wichtiger, dass dieser gelebte, gute Zusammenhalt in Bremen und in unserem Nachbarland Niedersachsen bestehen bleibt.“

Personen (v.l.n.r): Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard; Oberst Hans Peter Dorfmüller, Kommandeur Landeskommando Bremen; Oberst Dirk Waldau, Kommandeur Landeskommando Niedersachsen; Thorsten Bobzin, Kapitän zur See. Foto: Senatspressestelle

Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard: „Ich weiß inzwischen nicht mehr, in wie vielen Runden ich in den vergangenen zwei Jahren mit der Bundeswehr und den verschiedenen Hilfsorganisationen zusammensaß. Angefangen bei der Beschaffung von Schutzausrüstung mit unserem zentralen Lager auf dem Gelände der Scharnhorst-Kaserne, über die Unterstützung im Gesundheitsressort und den Gesundheitsämtern bis hin zum Aufbau und Betrieb unserer Impfzentren, immer wieder und überall waren die Kolleginnen und Kollegen der Bundeswehr und der Hilfsorganisationen an unserer Seite. Ich erinnere mich noch sehr gut an die ersten Gespräche mit Soldatinnen und Soldaten in meinem Ressort. Zunächst ungewohnt, aber sehr schnell war es einfach normal. Besonders stark im Gedächtnis geblieben sind mir auch die Treffen mit den Hilfsorganisationen im letzten Winter. Die gemeinsame Aufgabe bestand darin innerhalb weniger Tage ein neues Impfzentrum hochzuziehen. Eigentlich ein Akt der Unmöglichkeit, aber wir haben auch das geschafft. Ich kann mich für diese extrem effiziente Zusammenarbeit der letzten Jahre nur bedanken!“

 

Rund 200 Vertreterinnen und Vertreter der Bundeswehr und der Hilfsorganisationen waren zur Danksagung im Bremer Rathaus zu Gast. Foto: Senatspressestelle

Insgesamt 106 Hilfeleistungsanträge hat die Bundeswehr zwischen März 2020 und März 2022 vom Land Bremen erhalten. In diesem Zeitraum waren rund 800 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Zu den Einsatzorten gehörten die Gesundheitsämter, das Gesundheitsressort, die Impf- und Testzentren sowie die Alten- und Pflegeheime. In Spitzenzeiten waren 91 Soldatinnen und Soldaten zeitgleich zur Pandemiebekämpfung aktiv.

Darüber hinaus haben die Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst sowie die Lebens-Rettungs-Gesellschaft und das Technische Hilfswerk (THW) aus Bremerhaven bei der Pandemiebekämpfung unterstützt. An der Impfkampagne waren in Spitzenzeiten bis zu 2.500 Personen beteiligt. Hierzu zählen die Bereiche Aufbau und Betrieb der Infrastruktur, Material- und Impfstofflogistik, Testungen, Impfungen, ärztliche Aufklärungsgespräche, Organisation, Verwaltung, Transport, Sanitätsdienst sowie Schulung. Zusätzlich sind die Helferinnen und Helfer noch immer in den mobilen Impfteams im Einsatz.

Andre

Von Andre

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