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Bremen stärkt kommunalen Wohnungsbau Finanzressort veröffentlicht Beteiligungsbericht 2019

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Der am (22. Dezember 2020) vom Senat beschlossene Beteiligungsbericht informiert über die zentralen Unternehmensdaten der bremischen Beteiligungen wie beispielsweise die Personalentwicklung, den Geschäftsverlauf sowie staatliche Zuschüsse und Rückflüsse an den Bremer Haushalt im Jahr 2019. Die jeweilige Entwicklung wird über drei bis vier Jahre hinweg dargestellt. Eine wichtige Veränderung gegenüber 2018 war die vollständige Übernahme der Anteile an der BREBAU GmbH. Außerdem erhöhte sich der bremische Anteil an der GEWOBA AG, dem größten Wohnungsunternehmen im Land Bremen, auf über 75 Prozent. „Die Menschen brauchen bezahlbare Wohnräume. Mit unseren Beteiligungserhöhungen wird der kommunale und soziale Wohnungsbau in Bremen nachhaltig gestärkt“, kommentiert Finanzsenator Dietmar Strehl.

Erstmalig wurde der Beteiligungsbericht in diesem Jahr automatisch über das Beteiligungsinformationssystem erstellt. Im Beteiligungsinformationssystem werden die Grunddaten zu den Beteiligungen der Freien Hansestadt Bremen laufend aktualisiert. Senator Strehl hebt die Vorteile hervor: „Mithilfe des Beteiligungsinformationssystem erhöht sich die Datenqualität, und der Bearbeitungsaufwand zur Erstellung von Berichten wird minimiert.“

Zentrale Daten des Beteiligungsberichts:

  • Die Zuwendungen für die Gesellschaften betrugen 64,2 Millionen Euro. Das waren 0,7 Millionen Euro weniger als 2018.
  • Die Zuschüsse für Eigenbetriebe, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts sind auf 168,3 Millionen Euro angestiegen (2018: 152,7 Millionen Euro). In erster Linie hat sich die institutionelle Förderung erhöht (+ 15,5 Millionen Euro), dies ist insbesondere auf höhere Mittel für KiTa Bremen (+ 10,6 Millionen Euro, unter anderem für Baumaßnahmen) und die Bremer Stadtreinigung AöR (+ 2,9 Millionen Euro) zurückzuführen.
  • Die Rückführungen der Gesellschaften lagen bei 17,6 Millionen Euro und damit 21,6 Millionen Euro unter denen des Vorjahres. Ursächlich hierfür waren in erster Linie die gesenkte Sonderausschüttung der HAWOBEG Hanseatische Wohnungs-Beteiligungs-GmbH (- 6,3 Millionen Euro) sowie die geringeren Rückführungen der BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG (- 15,1 Millionen Euro).
  • Die direkten und indirekten Rückflüsse der Eigenbetriebe an die Freie Hansestadt Bremen betrugen 452.000 Euro und waren gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben.
  • Die Zahl der Beschäftigten (umgerechnet in Vollzeitstellen) in Gesellschaften betrug 23.862 gegenüber 22.967 im Vorjahr. Der Anstieg war vor allem durch Zuwächse bei der BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG (+ 641, hauptsächlich durch die Übernahme von Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern) und der Gesundheit Nord GmbH (+ 100) bedingt.
  • Die Zahl der Beschäftigten in den Eigenbetrieben, Stiftungen und Anstalten des öffentlichen Rechts stieg auf 7.909 (Vollzeitstellen) an (2018: 7.465). Der Anstieg erklärte sich in erster Linie aus dem Beschäftigungszuwachs bei Dataport (+ 288) und der Bremer Stadtreinigung (+ 63).
  • Der Frauenanteil in den Geschäftsführungen der Gesellschaften betrug 21,8 Prozent. In den Aufsichtsgremien der Gesellschaften lag der Frauenanteil bei 34,7 Prozent. Bei den vom Senat besetzten Positionen in Aufsichtsgremien fiel der Frauenanteil mit 46,2 Prozent deutlich höher aus.
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