Personal der Feuerwehr Bremerhaven spendet für das SOS-Kinderdorf Worpswede

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Bremerhaven (ots)

Eine langjährige und besondere Verbindung zwischen dem Personal der Feuerwehr Bremerhaven und dem SOS-Kinderdorf Worpswede, hat auch dieses Jahr wieder dazu geführt, dass Sach- und Geldspenden im Wert von 4.300 Euro übergeben werden konnten.

Mit der Spende kann das Projekt „Homeschooling und Lernmaterialien“ unterstützt werden. In einem Jahr der Pandemie kommt diesem Projekt eine besondere Bedeutung zu.

Die Aufgabe des Kinderdorfes ist es, mit Hilfe von Spenden, den dort lebenden Kindern die Chance auf Bildung und Befähigung zu ermöglichen, damit sie schon in frühen Jahren Unterstützung erfahren und erleben. Um dieses zu erreichen, arbeitet ein Lernkoordinator im SOS-Kinderdorf, der die Kinder unterstützt und ihnen das Selbstvertrauen schenkt, um Erfolge in der Schule und im Alltag erleben zu können. Die Kinder werden beispielsweise bei Lese- und Rechtschreibschwächen unterstützt und erhalten bei Bedarf besondere Sprachförderung. Die Arbeit des SOS-Kinderdorfes ist notwendig, da Schulen vielfach nicht die notwendigen Kapazitäten bereithalten, um den „inklusiven“- Ansprüchen der Kinder gerecht zu werden.

Am heutigen Montag konnten die Mitarbeiter der Feuerwehr Bremerhaven, vertreten durch Brandamtsrat Holger Nitzsche, der zuständigen Mitarbeiterin des SOS-Kinderdorfes Worpswede, Sonja Oelfke, eine Spende in Höhe von 4.300 Euro in bar übergeben. Die Unterstützung dieser Einrichtung ist uns eine Herzensangelegenheit, so Nitzsche. Die jährliche Spende besteht nun schon seit mehr als vierzig Jahren und kann somit als Tradition der Feuerwehr Bremerhaven betrachtet werden, so Nitzsche weiter.

Regionale Firmen, Freunde der Feuerwehr, ehemalige- und aktive Mitarbeiter der Feuerwehr spendeten auf unterschiedlichen Wegen für den guten Zweck. So verzichteten die Angehörigen der Feuerwehr Bremerhaven auf das ihnen zustehende Fahrgeld bei der in diesem Jahr durchgeführten Personalversammlung. Auch kam durch den aufgestellten Sammelaufsteller auf der Zentralen Feuerwache ein nicht unerheblicher Betrag zusammen.

 

Foto: Feuerwehr