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Rekord bei Ausbildungsangebot – Senat beschließt 861 Ausbildungsplätze und 130 Plätze zur Qualifizierung junger Geflüchteter

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Der Senat hat heute (15. Dezember 2020) für das kommende Jahr 861 Ausbildungsplätze beschlossen. Das ist mehr als in den letzten zehn Jahren. Gegenüber dem Ausbildungsangebot 2020 sind das 20 Plätze zusätzlich – 2010 gab es 501 Ausbildungsplätze. „Wir brauchen im öffentlichen Dienst qualifizierte Nachwuchskräfte für einen guten Bürgerservice. Wir bieten sichere, krisenfeste Arbeitsplätze. Teilzeitmöglichkeiten auch in der Ausbildung sind ein weiteres Plus beim Werben um Nachwuchskräfte – auch mit den vielfältigen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten können wir punkten“, erklärt Finanzsenator Dietmar Strehl mit Blick auf den Senatsbeschluss.

Beispiele für das vielfältige Ausbildungsangebot:

  • Mit 200 Plätzen für Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter in Bremen und Bremerhaven bietet die Polizei die meisten Ausbildungsplätze an. Die Nachwuchskräfte werden ihr Studium an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung absolvieren.
  • Eine kräftige Erhöhung der Einstellungszahlen erfolgt im Bereich der Justizverwaltung und des Justizvollzugs. Im nächsten Jahr werden hier insgesamt 60 Personen eingestellt: Das Angebot umfasst die Bereiche Justizfachangestellte, Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger, Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher sowie Anwärterinnen und -Anwärter im Justizvollzugsdienst – insgesamt 18 mehr als in diesem Jahr.
  • Die Ausbildungsplätze bei der Feuerwehr steigen auf insgesamt 42, zehn mehr als 2020. Zum ersten Mal werden dort acht angehende Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter eingestellt.
  • In der allgemeinen Verwaltung werden im nächsten Jahr 158 Ausbildungsplätze angeboten. In diesem Bereich werden 69 Plätze für die Ausbildung zur bzw. zum Verwaltungsfachangestellten und 80 Plätze im Rahmen des dualen Studiengangs Public Administration für Verwaltungsinspektor-Anwärterinnen und -Anwärter bereitgestellt (40 Einstellungen zum 01.10.2021 und 40 Einstellungen zum 01.04.2022). Dazu kommen sechs Anwärterinnen und Anwärter, die zu IT-Spezialistinnen und -Spezialisten ausgebildet werden. Neben der praktischen Ausbildung in bremischen Dienststellen werden sie ein duales Studium absolvieren. Außerdem werden drei Personen für die Fortbildung zur Lebensmittelkontrolleurin bzw. zum Lebensmittelkontrolleur eingestellt.
  • Für die Finanzämter sind 63 Nachwuchskräfte eingeplant.
  • Im dualen Studiengang Soziale Arbeit stehen 23 Plätze zur Verfügung.
  • Außer den Ausbildungsgängen für die verschiedenen Fachrichtungen und Laufbahnen des öffentlichen Dienstes werden insgesamt 95 Ausbildungsplätze in diversen anerkannten Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungsgesetz angeboten. Davon sind 15 Ausbildungsplätze für junge Geflüchtete vorgesehen, die im Anschluss an eine Einstiegsqualifizierung (Projekt „Zukunftschance Ausbildung“) in eine Berufsausbildung im öffentlichen Dienst übernommen werden. Das Spektrum der angebotenen kaufmännischen, technischen und handwerklichen sowie sozial-pflegerischen Berufe reicht von der Ausbildung zur bzw. zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste bis zur Ausbildung zur Vermessungstechnikerin bzw. zum Vermessungstechniker. Dieses Ausbildungsplatzangebot im öffentlichen Dienst richtet sich auch an junge Menschen, die bei ihren bisherigen Bemühungen um einen Ausbildungsplatz Benachteiligungen erfahren haben. Bis zu 15 Ausbildungsplätze werden dabei für Absolventinnen und Absolventen der Werkschulen zur Verfügung gestellt.
  • Für angehende Erzieherinnen und Erzieher gibt es 148 Praktikumsplätze und für angehende Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter 70 Praktikumsplätze, an denen sie ihr sogenanntes Anerkennungsjahr absolvieren werden.

Projekt „Zukunftschance Ausbildung“ für Geflüchtete

Zusätzlich zu den 861 Ausbildungsplätzen wird das erfolgreiche Projekt „Zukunftschance Ausbildung“ fortgeführt. Dort werden wie auch 2020 wieder 130 Plätze für eine einjährige Einstiegsqualifizierung junger Geflüchteter angeboten. Flankiert wird die Einstiegsqualifizierung durch Sprachunterricht und ausbildungsbegleitende Hilfen. Die Einstellung in die Einstiegsqualifizierung und die Betreuung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird vom Aus- und Fortbildungszentrum übernommen. Es wird erneut eine Kooperation mit der Handelskammer Bremen und mit der Handwerkskammer Bremen angestrebt, um diese 130 Plätze für die Einstiegsqualifizierung zur Verfügung zu stellen. Im Anschluss an die erfolgreich beendete Einstiegsqualifizierung sollen die Geflüchteten in ein Ausbildungsverhältnis im öffentlichen Dienst oder in der Privatwirtschaft übernommen werden. Kommentar von Strehl: „Von diesem Erfolgsmodell profitieren die jungen Menschen und der Wirtschaftsstandort Bremen, der auf qualifizierten Nachwuchs angewiesen ist. Ein sinnvoller Beitrag zur Integration und zur Bekämpfung des Fachkräftemangels.“

 

 

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