Mit der „Polarstern“ statt mit dem Flieger in die Antarktis

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Statt mit dem Flugzeug in Südafrika starten die diesjährigen Antarktis-Expeditionsteilnehmenden ihre Reise in Bremerhaven mit der „Polarstern“.

Ab 20. Dezember mit der „Polarstern“ unterwegs

Nachdem das Forschungsschiff „Polarstern“ im Oktober von seiner einjährigen Arktis-Expedition zurückgekehrt ist, bricht es erneut zu einer Reise auf. Am 20. Dezember geht es vom Heimathafen Bremerhaven los in die Antarktis. Neben Material und Treibstoff für die deutsche Forschungsstation Neumayer III ist auch das Team mit an Bord, das das alte auf der Station ablösen wird.

Virus nicht verbreiten

Wegen der Corona-Pandemie erfolgt die Anreise nun ausschließlich per Schiff. So soll verhindert werden, dass das Virus in die Station gelange. Bereits am Freitag begaben sich die Teilnehmenden in Quarantäne.

Gut einen Monat unterwegs

Rund einen Monat werde die Schiffsreise bis in die Atka-Bucht in der Antarktis dauern. Vom Anleger an der Schelfeiskante werde das Team mit Pistenraupen und Schneeskootern zur zehn Kilometer entfernten Neumayer-Station III fahren.