Senatskanzlei Bund und Länder beschließen tiefgreifende Kontaktbeschränkungen in Deutschland zur Eindämmung der Pandemie

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Foto: Senatspressestelle

In einer Telefonkonferenz am heutigen Sonntag (13. Dezember 2020) haben die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder zusammen mit Bundeskanzlerin Merkel weitere tiefgreifende Maßnahmen zur Beschränkung von Kontakten beschlossen. Für Bremen hat der Präsident des Senats, Bürgermeister Andreas Bovenschulte, diese Beschlüsse in einer anschließenden Pressekonferenz vorgestellt.

Auf der nunmehr 47. Senatspressekonferenz im Bremer Rathaus seit Beginn der Pandemie stellt Bürgermeister Bovenschulte (re.), diesmal an einem Sonntag, die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz der Öffentlichkeit vor

Bürgermeister Bovenschulte: „Mit den bereits am 25. November ergriffenen Maßnahmen ist es zwar gelungen, den exponentiellen Zuwachs bei den Coronazahlen zu verringern. Gleichwohl steigen die Fallzahlen deutschlandweit, und auch in Bremen, leider wieder stark an. Es muss jetzt darum gehen, das Infektionsgeschehen entscheidend einzudämmen, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird, und damit wir die vielen Menschen in den Risikogruppen bestmöglich schützen können. Deshalb führten für den Bund und die Länder kein Weg daran vorbei, sich jetzt auf noch striktere und deutschlandweit einheitliche Einschränkungen zu einigen. Das berührt insbesondere private Kontakte an Weihnachten und Silvester, aber auch den Einzelhandel, die Schulen und Kitas und auch die Alten- und Pflegeheime. Die Bürgerinnen und Bürger haben die bis dato getroffenen Maßnahmen ganz überwiegend mitgetragen. Meine, unsere Bitte ist jetzt: Bitte zeigen Sie sich weiter solidarisch. Sie helfen damit den medizinischen Helferinnen und Helfern in Krankenhäusern, und Sie schützen sich und alle verletzlichen Personen, vor allem ihre Eltern und Großeltern und alle Menschen mit Vorerkrankungen.“

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