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Wo wird am Dienstag gestreikt ?

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fsHH @ Pixabay

Dienstag Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr
Rote Trillerpfeifen von ver.di liegen auf einem Haufen. 
Ver.di kritisiert die Verweigerungshaltung der Arbeitgeberseite.
Wer auf Bus und Bahn angewiesen ist, muss nächste Woche um planen: Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes hat die Gewerkschaft ver.di für Dienstag zu bundesweiten Warnstreiks im Nahverkehr aufgerufen. „Die Arbeitgeber verweigern bundesweite Verhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Personennahverkehr, mit denen bessere Arbeitsbedingungen geschaffen werden sollen“, kritisiert Gewerkschaftssekretär Hermann Hane laut einer ver.di-Mitteilung. „Diese Verweigerung ist völlig unverständlich und nicht akzeptabel. Es ist ein Affront gegenüber den Beschäftigten und auch gegenüber den Fährgästen, die täglich mit Bussen und Bahnen fahren“, so Hane.

Für Niedersachsen werden in der Mitteilung konkret die Städte Hannover, Braunschweig, Wolfsburg, Göttingen, Goslar und Osnabrück aufgezählt, zudem Bremen. In diesen Städten sollen die etwa 6.000 Beschäftigten von Dienstbeginn bis Dienstschluss die Arbeit niederlegen. Aber auch andere Bereiche des öffentlichen Dienstes sollen bestreikt werden.

Ver.di fordert bundesweiten Rahmentarifvertrag
Im Tarifkonflikt mit 130 ÖPNV-Unternehmen will ver.di für etwa 87.000 Beschäftigten bundesweit einheitliche Regelungen in Fragen wie Nachwuchsförderung sowie den Ausgleich von Überstunden und Zulagen für Schichtdienste erreichen. Seit März fordert die Gewerkschaft hierzu die Verhandlung eines bundesweiten Rahmentarifvertrages.

Ab Montag landesweite Proteste in Niedersachsen
In Niedersachsen wurde am Freitag primär in der Stadt Lüneburg gestreikt, wo unterem anderem Beschäftigte der städtischen Kitas die Arbeit niederlegten. In der nächsten Woche soll es landesweite Warnstreiks geben, das Kerngebiet der Proteste wird Hannover sein. Nach ver.di-Angaben können alle Bereiche des öffentlichen Dienstes betroffen sein: die Verkehrsbetrieben üstra, die kommunalen Krankenhäuser, Kitas sowie Sparkassen und Ämter.

Mitarbeiter aus dem öffentlichen Dienst streiken vor dem Rathaus in Lüneburg. 
Warnstreiks: Ab Montag landesweit
Rund 350 Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst sind am Freitag in Lüneburg für mehr Lohn auf die Straße gegangen. Derweil kündigt ver.di ab Montag „volles Lametta“ an.
Hamburger Stadtreinigung und Hafenverwaltung im Warnstreik
Am Freitag traten in Hamburg Beschäftigte der Stadtreinigung und der Hafenverwaltung in einen ganztägigen Warnstreik. Am Sonnabend sollen die Recyclinghöfe der Stadtreinigung bestreikt werden. Ab Montag sind die 6.500 Mitarbeiter der städtischen Elbkinder-Kitas sowie die 18.000 Beschäftigten in den Krankenhäuser aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. Teilweise gibt es eine Notversorgung.

Mitarbeiter der Stadtreinigung ziehen während eines Warnstreiks durch den Stadtteil Harburg und halten ein Banner mit der Aufschrift „Saubere Stadt – Saubere Bezahlung“.
Warnstreik bei Stadtreinigung und Hafenverwaltung
Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst: In Hamburg sind Beschäftigte der Stadtreinigung und der Hafenverwaltung in einen Warnstreik getreten. Viele Mülleimer wurden nicht abgeholt.
Fast jeder im Nordosten betroffen?
In Mecklenburg-Vorpommern könnte fast jeder betroffen sein, der am Dienstagmorgen mit Bus oder Bahn fahren will – auch der Schülerverkehr. Außer dem Schweriner Nahverkehr, der einen eigenen Tarifvertrag hat, werden die Betriebe in allen Landkreisen und auch die Rostocker Straßenbahn AG ab Betriebsbeginn bis voraussichtlich 9 Uhr bestreikt.

Bei einem weiteren Warnstreik im Öffentlichen Nahverkehr stehen die Bahnen auf dem Betriebshof der Rostocker Straßenbahn AG. 
Warnstreiks am Dienstag im öffentlichen Nahverkehr in MV
Die Gewerkschaft Ver.di hat für Dienstag zu Warnstreiks aufgerufen. In Mecklenburg-Vorpommern sind vielerorts Menschen betroffen, die am Dienstagmorgen Bus oder Bahn nutzen wollen.
Warnstreiks in Schleswig-Holstein gehen weiter
In Schleswig-Holstein fanden bereits Donnerstag Warnstreiks statt. In Kiel blieben 23 von 36 städtischen Kitas geschlossen, in mehreren Stadtteilen wurden Mülltonnen nicht geleert. In Schleswig waren gut 2.000 Beschäftigte aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Vor allem Stadtwerke und die Helios Klinik waren betroffen. Kommende Woche soll es weitere Warnstreiks geben. In welcher Form, ist noch nicht bekannt.

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