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Tödlicher Leichtsinn: Autofahrer umfährt geschlossene Halbschranke und wird von Zug erfasst – Fahrer wird heraus geschleudert und ist sofort tot, Beifahrer muss reanimiert werden – Schleudernder PKW reißt Stromkasten der Bahn mit sich

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Didgeman (CC0), Pixabay

Schwierige Bergung des völlig zerstörten PKW – Zug nicht mehr fahrbereit – Fahrgäste müssen evakuiert werden – Stundenlange Sperrung der Bahnstrecke
Datum: Sonntag, 14. Juni 2020, 18:00 Uhr
Ort: Wilhelmshaven, Niedersachsen 
 
(et) Offenbar Leichtsinn musste am Sonntagabend ein Autofahrer mit seinem Leben bezahlen. Der Mann hatte auf einem Feldweg in Wilhelmshaven die geschlossene Halbschranke umfahren und wurde auf den Gleisen von einer gerade durchfahrenden Nordwestbahn erfasst. Der BMW wurde bei dem Aufprall zur Seite geschleudert, riss einen Stromkasten um und flog 50 Meter weiter zwischen die Bäume Bahnrand. Ein 34-jährige Fahrer wurde bei dem Aufprall aus dem Auto geschleudert und sofort getötet, der 32-jährige Beifahrer musste vor Ort von einem Notarzt reanimiert werden und wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Zug wurde bei dem Unfall schwer in Mitleidenschaft gezogen und war nicht mehr fahrbereit. Die Fahrgäste mussten aussteigen und wurden von einem Ersatzbus abgeholt. Und da auch durch den zerstörten Stromkasten die Schranken Anlage defekt war, musste die Bahnstrecke Wilhelmshaven – Oldenburg stundenlang gesperrt werden. Die Bergung des völlig zerstörten PKW gestaltete sich recht schwierig. Von Zwei Abschleppfahrzeuge mussten von zwei Seiten Seile gespannt werden, erst dann konnte der Wagen langsam wieder zurück auf den Bahnübergang gezogen werden. Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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