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NEUER „DORF-SHERRIF“ FÜR GROHN Daniel Kühnemund besetzt vakante Stelle des Kontaktpolizisten

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st viel auf der Straße unterwegs und immer für den Bürger da: Daniel Kühnemund. FOTO: RDR verlinkt aus dem BLV Vereinsblatt

Vegesack (RDR) – Nachdem der Kontaktpolizist (KOP) Volker Nießen, zuständig für die Bereiche Grohn und Vegesack-Zentrum, im vergangenen Jahr in Pension gegangen war, blieb seine Stelle zunächst unbesetzt.
Das hat sich im Dezember geändert, denn seitdem ist Polizeioberkommissar Daniel Kühnemund als Schutzmann auf der Straße unterwegs. Sein Vorgänger habe ihm einige Tricks und Kniffe verraten, berichtete der 37-Jährige schmunzelnd. So ist im Stadtteil nur noch die KOP-Stelle im Bezirk Schönebeck vakant.
Daniel Kühnemund lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern auf der anderen Weserseite und ist seit 2001 bei der Polizei. Bis 2013 arbeitete er für die Bereitschaftspolizei und durchlief dort unterschiedliche Stationen. Unter anderem war er stellvertretender Gruppenführer und Beweisführer bei der Festnahmeeinheit. Den Bremer Norden kennt er bereits aus seiner Zeit von 2013 bis 2018 als stellvertretender Dienstgruppenleiter in Blumenthal. Zuletzt war er Dienstgruppenleiter in der Bremer Innenstadt.
Nun hat es den 37-Jährigen für ein neues Aufgabenfeld wieder in den Bremer Norden verschlagen. Daniel Kühnemund versteht sich dabei als eine Art „Dorf-Sheriff“. Er komme direkt mit den Bürgern ins Gespräch und könne so vielleicht im Vorfeld Probleme erkennen und lösen, bevor sie ein

größeres Ausmaß annehmen könnten. Sein Hauptziel sei es, ein großes Netzwerk aufzubauen, berichtete der 37-Jährige. Außerdem werde es eine enge Zusammenarbeit mit der Grohner Düne und den dortigen Akteuren geben. Dabei, betont Daniel Kühnemund, müsse man differenzieren. Wenn so viele Menschen, wie es in der Hochhaussiedlung der Fall sei, zusammenleben würden, dann käme es immer mal wieder zu Problemen. Und natürlich gebe es dort auch Kriminalität, aber diese gehe nur von einem kleinen Teil der Bewohner aus. An seiner neuen Aufgabe reizt den Polizeioberkommissar unter anderem, dass nun längere Gespräche mit den Menschen möglich seien. Er sei oft mit dem Rad in seinen Bezirken unterwegs.
„Es reicht oft, wenn man ein offenes Ohr hat und dem Bürger einfach zuhört.“ Daniel Kühnemund will unter anderem präventiv einwirken, um mögliche kriminelle Karrieren im Keim zu ersticken. Auch Themen zu Verkehrssicherheit an Schulen und Kindergärten will er sich widmen. Daniel Kühnemund beschreibt sich als offensiv. „Sobald es kleine Auffälligkeiten gibt, spreche ich das lieber direkt an, statt zu warten, bis ein Konflikt entsteht.“
„Die Kontaktpolizisten sind unwahrscheinlich wichtig für uns. Sie sind Auge und Ohr in der Region“,  unterstrich Ralf Töllner, stellvertretender Leiter der Polizeiabteilung Nord/West.

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