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Wieder ein Bürgermeister, der nicht zur Wahl stand

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Bürgermeister Andreas Bovenschulte© Schritt

Bremen – Das Rennen ums Rathaus ist so gut wie gelaufen! Andreas Bovenschulte (53) soll neuer Bürgermeister werden. Das hat der Landesvorstand Donnerstag einstimmig beschlossen. Sonnabend wird auf dem SPD-Parteitag final darüber abgestimmt.
„Andreas Bovenschulte ist ein erfahrener Politiker, der für die Herzblut-Themen der SPD brennt“, sagte Landes-Chefin Sascha Aulepp (48). Als Regierungschef soll Bovenschulte nun sein Wissen aus seiner Zeit als SPD-Landesvorsitzender und als Bürgermeister von Weyhe einbringen. Seine fachliche Eignung stellte er Aulepp zufolge bereits unter Beweis. Denn: „Er hat maßgeblich Anteil am Entwurf des Koalitionsvertrags.“
Bemerkenswert: Wird Bovenschulte Bürgermeister, wäre er der zweite Bremer Regierungschef in Folge, der zuvor nicht als Spitzenkandidat in die Wahl gegangen ist. Auch Vorgänger Carsten Sieling (60) profitierte nach dem enttäuschenden Ergebnis der Bürgerschaftswahl 2015 vom Rücktritt des SPD-Regierungschefs Jens Böhrnsen (70).
Die SPD nominierte zudem ihre Senatoren. Claudia Bogedan (44, Kinder und Bildung), Ulrich Mäurer (67, Inneres) und Claudia Schilling (50, Häfen, Justiz, Wissenschaft) wurden einstimmig vorgeschlagen.

Parallel dazu fasste gestern auch die Linke einen Beschluss. Auf dem außerordentlichen Landesparteitag stimmten sie der Annahme des rot-grün-roten Koalitionsvertrages zu. Ein Mitgliederentscheid steht noch aus. Mit dem endgültigen Ergebnis ist am 22. Juli zu rechnen.

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