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Brand in einem Wohnheim in Huchting

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Um kurz nach 10:00 Uhr wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle
eine Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus in der StraĂźe
Sielwall im Ostertor gemeldet.
Der einsatzführende Disponent alarmierte Kräfte der Feuerwachen 1, 2
und 4, den Rettungs- und den Einsatzleitdienst.
Die ersteintreffenden Kräfte, die nach 6 Minuten vor Ort waren,
bestätigten die Meldung des Anrufers.
Es wurde umgehend ein Trp. unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und
Menschenrettung in das Gebäude entsendet.
Von dem Einsatzleitdienst wurde zur UnterstĂĽtzung eine weitere Gruppe
angefordert.
Alarmiert wurde die Freiwillige Feuerwehren Bremen-Arsten.
Laut ersten Erkundungen befinden sich keine Personen im Gebäude.
Eingesetzt sind 39 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen.
Um 10:48 Uhr wurde vom Einsatzleiter Feuer aus gemeldet.
Eine Schadenshöhe ist nicht bekannt.
Die Aufräumungsarbeiten dauern derzeit noch an.

RĂĽckfragen von Medienvertretern bitte an:
Feuerwehr Bremen
Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Bremen
Telefon: 0421 3030 0
E-Mail: pressestelle@feuerwehr.bremen.de
Internet: https://www.feuerwehr-bremen.org
Bei dem Brand in einem Alten- und Pflegeheim in Bremen-Huchting sind mehrere Personen verletzt worden. Feuerwehr und Polizei haben das gesamte Gebäude evakuiert. Laut Betreiber Bremer Heimstiftung leben 170 Bewohner dort, alle seien in Sicherheit.
„Das gesamte Dach ist abgebrannt“, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Frank Möller, zu buten un binnen. Möller zufolge mussten 96 Menschen aus dem Gebäude gerettet werden. Die genaue Zahl der Verletzten ist noch unklar. Den jĂĽngsten Angaben zufolge mussten 17 Personen behandelt werden – 14 Bewohner, zwei Feuerwehrleute und ein Polizist. Ăśber die Schwere der Verletzungen gab es keine Informationen.

Das war eine Herausforderung, wir mussten zuerst alle Bewohner aus dem Gebäude holen, bevor wir mit der Brandbekämpfung anfangen konnten – teilweise lief das auch parallel. Das kann für den Außenstehenden manchmal chaotisch aussehen, das sind aber alles strukturierte Maßnahmen.

Einsatzleiter Frank Möller

Viele Einsatzkräfte müssen sich durch enge Straßen zwängen

Der Dachstuhl des mehrgeschossigen Gebäudes in der Tegeler Plate war am Nachmittag in Brand geraten, die Feuerwehr wurde um kurz nach 16 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte der komplette Dachstuhl des Alten- und Pflegeheims auf einer Fläche von etwa 200 mal 20 Metern. Die Rauchsäule über dem Pflege- und Altenheim war weithin zu sehen, außerdem breitete sich Brandgeruch in großen Teilen Huchtings aus. Inzwischen ist der Brand unter Kontrolle, Flammen sind nicht mehr zu sehen. Aktuell werden Glutnester gelöscht.
Im Einsatz waren mehrere Tanklöschfahrzeuge, vier Drehleitern und mehrere Freiwillige Feuerwehren. Inklusive Rettungsdienst und Polizei seien rund 50 Fahrzeuge und 180 Einsatzkräfte vor Ort, sagte Desczka. Aktuell ist die Feuerwehr noch mit den Löscharbeiten beschäftigt. Eine Herausforderung stellt dabei das enge Wohnviertel dar, in dem der Brand ausbrach. „Das ist ein riesiger logistischer Aufwand, die Fahrzeuge hier ĂĽberhaupt geordnet in die StraĂźe zu bringen“, so Desczka.

Betreiber sucht nach UnterkĂĽnften fĂĽr Senioren

Der Vorstandsvorsitzende der Bremer Heimstiftung, AndrĂ© Vater, lobte die Feuerwehr. Ein Brand in einem Altenheim sei „das schlimmste, was man sich vorstellen kann“, sagte er buten un binnen.  „Vor allem, weil es um Menschen geht, die in der Regel nicht alle schnell und selbstständig die Räume verlassen können.“

Einwohner eines Altenpflegeheims sitzen auf Bänken
Laut Heimstiftung sind alle Bewohner in Sicherheit gebracht worden.

Der Feuerwehr zufolge ist das gesamte Heim zur Zeit unbewohnbar. Eine genaue Schadenssumme gibt es aber noch nicht. Die Bewohner sind derzeit in einer Turnhalle an der Delfter StraĂźe untergebracht. „Im Moment arbeiten all meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daran, dass wir UnterkĂĽnfte fĂĽr unsere Bewohner finden“, sagte Vater. Die Bremer Heimstiftung hat 30 Standorte in der gesamten Stadt. Die meisten Zimmer sind laut Vater im Moment bewohnt. „Insofern suchen wir jetzt nach Alternativen. Befreundete Unternehmen haben auch schon Zimmer angeboten.“ Man werde aber auch auf Hotelzimmer zurĂĽckgreifen.

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