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Hartz-IV-Empfänger tönt frech: „Für 8,50 Euro die Stunde gehe ich nicht arbeiten“

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Die einen rackern sich ab, um dem Staat nicht auf der Tasche zu liegen. Die anderen leben dreist auf Kosten des Steuerzahlers und wettern noch gegen das System. In der Doku „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?“ hat RTL2 einmal mehr aufgezeigt, wie grundverschieden Menschen, die in Deutschland mit wenig Geld leben, sein können.
Auf der einen Seite ist da beispielsweise die sympathische Gärtner-Familie aus Gondorf, zu der Vater Reinhold, Mutter Maria, die Teenager Francis und Diego sowie Familien-Freund Sven gehören. Seitdem der 40-jährige Reinhold eine Hirnnerv-Entzündung hatte, leben die fünf am Existenzminimum und drehen jeden Cent um.

„Wir wollen absolut kein Hartz IV“

Ihre Devise: „Wir wollen absolut kein Hartz IV. Wir wollen unseren Lebensunterhalt selbst verdienen“, so die 47-jährige Maria. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, setzt die Familie auf Zusammenhalt, verteilt Flyer und bietet ihre Gartenarbeit an. Rund fünf Euro pro Stunde verdienen sie dabei pro Person.
Trotz Schnäppchenpreis und großer Arbeitsbereitschaft haben sie jedoch nur wenige Kunden und konnten die Miete bereits seit Monaten nicht bezahlen. Das Firmenauto und diverse Geräte mussten sie deswegen in Zahlung geben, den Fernseher und andere Wertsachen verkaufen. Der Rauswurf aus dem Mietsheim droht ihnen trotzdem.

Fauler Vater will nicht arbeiten

Deutlich entspannter wirkt da das Leben von Alex und Maria aus Celle. Die 23-jährigen Eltern von drei Kindern haben es sich schon lange mit staatlichen Zuwendungen gemütlich gemacht und leben von 1550 Euro im Monat. „Ganz gut“, wie sie offen zugeben.
Anders als für Reinholds Familie ist arbeiten für die beiden jungen Eltern keine Option. „Für 8,50 Euro die Stunde gehe ich nicht arbeiten“, tönt Alex. Zuletzt wurde er sanktioniert, weil er sich weigerte, Bewerbungen zu schreiben. „Einfach frech“, findet er das. Denn er versteht sich als „Vollzeit-Vater“. In der Dokumentation vom Dienstagabend ist er vor allem rauchend zu sehen – und dabei wie er Arbeit an seine Frau delegiert.

Fall für Peter Zwegat?

Gegenüber dem RTL2-Team erläutert er, dass er auf „Quereinsteiger-Glück“ hoffe – also darauf, entdeckt zu werden. Von einem Koch oder auch in der „Medienwelt“. Man kann sich förmlich vorstellen, wie das gesamte Team kurzfristig den Augenkontakt mied. Interessant wäre der faule 23-Jährige höchstens für RTL-Schuldenberater Peter Zwegat.
Denn er ist nicht nur Arbeitsverweigerer, sondern auch Herr über einen stattlichen Schuldenberg, den er selbst auf 95.000 Euro schätzt.
Ob das „Armes Deutschland“-Team da wohl mal die Nummer weitergibt?

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