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Erfolgreiche Gespräche zur Lesumbrücke mit Bundesverkehrsminister

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(v.l.n.r.:) Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär, Staatsrat Jörg Schulz, Bundesminister Andreas Scheuer, Oberbürgermeister Melf Grantz, Bürgermeister Carsten Sieling und Senator Joachim Lohse
 
Bremens Bürgermeister Carsten Sieling, Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Häfenstaatsrat Jörg Schulz sowie Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz haben heute (15. März 2019) erfolgreiche Gespräche mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer geführt. Im Detail ging es dabei vor allem um den Ersatz und den Neubau der A27-Lesumbrücke und die Elektrifizierung der sogenannten EVB-Strecke als Güterbahnumfahrung um Bremen.
 
„Wir hatten ein sehr positives Gespräch mit dem Bundesminister und waren in allen Belangen erfolgreich“, freut sich Bürgermeister Sieling. „Insbesondere für die Verkehrsanbindung von Bremen-Nord und Bremerhaven sowie die Bremischen Häfen waren das ausgesprochen erfreuliche Zusagen des Bundes, die wir heute mitnehmen können.“ Neben Bundesminister Scheuer dankte Bürgermeister Sieling auch dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann.
Für die teilgesperrte Lesumbrücke hat Bundesminister Scheuer zugesagt, entweder eine Ertüchtigung oder eine Ersatzbrücke des Bundes bereitzustellen. „Damit ist gewährleistet, dass wir die Brücke nach Vorliegen der Materialproben schnellstmöglich wieder sechsspurig öffnen können“, so Senator Lohse. „Zugleich bringen wir schon in der kommenden Woche eine entsprechende Vorlage in die Deputation ein, um notwendige Mittel für die Planung einer neuen Lesumbrücke bewilligen zu lassen.“ Dies sind für die kommenden zwei Jahre 356.000 Euro.
 
Zudem hat die Bremer Delegation Gespräche mit dem Bundesminister über die Elektrifizierung der sogenannten EVB-Strecke geführt. Dabei handelt es sich im Grundsatz um eine Umgehungsstrecke in erster Linie für Güterzuge um Bremen herum. „Auch da haben wir vom Bundesministerium sehr positive Signale bekommen, denn auch dort sieht man die EVB-Strecke als die wesentliche Güterumfahrung für Bremen“, so Lohse. Voraussetzung hierfür ist eine entsprechende Änderung des Schienengüterverkehrsgesetzes, die derzeit zur Notifizierung bei der EU-Kommission in Brüssel liegt. Von dort wird in der zweiten Jahreshälfte eine positive Antwort erwartet. „Mit der Umfahrung lässt sich viel Güterverkehr von der stark belasteten S-Bahnstrecke nach Bremen-Nord verlagern. Mit dem Vorteil, dass wir dort mehr Reserven und eine zuverlässigere Anbindung anbieten könnten.“

Foto: Senatspressestelle

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